Wer von Libido spricht, meint umgangssprachlich meist das eigene Begehren gegenüber Sexualpartnern. In einem psychologischen Sinne bezeichnet Libido dagegen sogar den viel weiter gehenden Lebenstrieb gegenüber sogenannten Todestrieben. Medizinisch ist die Libido bei Mann und Frau immer von einem ausgewogenen Hormonhaushalt abhängig – Schwankungen sorgen für eine Zu- oder Abnahme des Wunsches nach Lust, Erotik und schließlich Sex. Wer über eine starke Libido verfügt, sieht sich gern gesellschaftlich als richtigen Kerl und kernigen Typen. Eine Frau mit starker Libido wird dagegen manchmal aus einem alten Klischee heraus als „verschlingend“ erlebt. Wobei sich viele, vor allem jüngere Angehörige des sogenannten „schwachen Geschlechts“ inzwischen von solchen alten Zöpfen befreit haben. Auch sie leben ihr Begehren dann ohne unnötige Beschränkung. Da die Libido gerade für die Selbstdefinition so vieler Männer immer noch eine Hauptrolle spielt, wird von ihnen Störungen im Wunsch nach Sexualität oder der körperlichen Fähigkeit dazu manchmal enorme Bedeutung zugemessen. Niemand muss sich allerdings heute mehr quälen, wenn es im Schlafzimmer nicht so recht klappen will, weil die Lust auf Erotik im Alltag untergeht oder sich durch das Alter erschöpft hat. Denn dem seelischen Nachlassen des Begehrens ist durch verbesserte Partnerschaftsgespräche oder Coaching gut beizukommen. Körperliche Probleme lassen sich in Zusammenarbeit mit dem Arzt meist sicher und schnell beheben.
Tags: Begehren, Coaching, Hormonhaushalt, Libido, Partnerschaft
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