Erektionshilfen oder Potenzmittel nennt man alle Mittel oder Stoffe, mit denen Impotenz (erektile Dysfunktion) für eine Weile oder dauerhaft beseitigt werden kann. Außer technischen Erektionshilfen (wie zum Beispiel Vakuum-Pumpen) gibt es inzwischen eine Vielzahl pharmazeutischer Mittel, die bei einer Schwächung der Potenz eine große Wirksamkeit erreichen. Viagra, die „Mutter“ aller Potenzmittel ist dabei schnell zu einem fast so großen Mythos geworden wie die berüchtigte „Spanische Fliege“, ein Pulver aus zermahlenen Käfern, das aber tödlich wirken kann. Dagegen sind die modernen Medikamente wie Viagra mit seinem Wirkstoff Sildenafil hervorragend erforscht, sicher, effektiv und nebenwirkungsarm. Oft erzielen sie ihren Effekt dadurch, dass sie eine erhöhte Blutzufuhr in den Schwellkörpern erst wieder möglich machen, die auch länger andauert. Allerdings funktionieren diese Potenzmittel der neueren Generation, die vielen Männern erst wieder ein selbstbewusstes Leben ermöglicht haben, nur, wenn eine sexuelle Erregung vorhanden ist. Bei psychischen Blockaden ist eine vorherige Auflösung (beispielsweise durch Psychotherapie) begleitend oder vorab nötig. Zu den wichtigsten Potenzpillen, die per Tablette oder Oral Jelly eingenommen werden können (wobei letzteres den Wirkeintritt verkürzt) gehören Viagra, Levitra, Apcalis und Kamagra. Meist dürfen zeitgleich (bzw. während der Wirkdauer) der genannten Potenzmittel keine Nitro-Sprays oder Modedrogen (wie Poppers) genommen werden, da deren Inhaltsstoffe unter Umstände zu lebensbedrohlichen Zwischenfällen führen können.
Tags: Erektionshilfen, Potenzmittel
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